Chromebooks – Eine echte Alternative zu Laptops

Chrome OS

Es ist nun einige Jahre her, dass ich mich das erste mal mit Chromebooks beschäftigt habe. Das sollte jetzt ca. 6 Jahre her sein. Damals bestand leider das Problem, dass ich nicht in dem Maße online gelebt habe wie es heute der Fall ist. Damals lag meine Musik als auch meine Filme lokal auf einer Festplatte. Die Online-Tools für Office waren gelinde gesagt recht schlecht und erfüllten nur rudimentär meinen Anforderungen. Jetzt, 6 Jahre später, hat sich einiger geändert. Meine Musik und meine Filme streame ich bspw. von Amazon. Das Textverarbeitungsprogramm von Google (Google Docs) ist richtig gut geworden. Im Zweifel kann ich auch Office von Microsoft online nutzen. Wie gesagt: die Zeiten haben sich geändert.

Chromebook als Alternative zu Laptops

Es ist nun einige Wochen her, wo ich mein altes Netbook aus dem Schrank geholt habe und mit Neverware, einem kostenlosen Derivat von Chrome OS, wiederbelebt habe. Ich war beeindruckt davon wie schnell der kleine Computer mit einem Intel Atom Prozessor lief. Hier beschloss ich für mich zu testen, ob ein Chromebook das richtige für mich sein könnte. Also arbeitete ich fast ausschließlich mit meinem Netbook und Chrome OS. In dieser Zeit habe ich festgestellt, dass ich komplett mit diesem System auskommen kann!

Die meiste private Zeit surfe ich im Internet. Mit Chrome OS kein Problem. Textverarbeitung online als auch offline sind mit Chrome OS ebenfalls problemlos möglich. Wenn ich programmiere mache ich das meist auf einem Server. Auch hier zeigt Chrome OS Stärken. Beispielsweise lassen sich (V)Server in das Dateisystem einhängen. Damit brauche ich kein FTP Programm mehr. Super.

Ich entschloss mich also mir ein günstiges Chromebook mit mehr Leistung zuzulegen, da der Intel Atem N270 Prozessor schon deutlich in die Jahre gekommen ist.

Mein Augenmerk fiel auf das Acer Chromebook 11 CB3-131 um 200€. Hierbei handelt es sich um 11.6 Zoll Gerät mit einem Intel Celeron N2840 Prozessor mit 2 Kernen und 2.5 GHz. Das Display ist ein hochauflösendes IPS Display mit 1366×768 Pixel. Die Tastatur hat eine „normale“ Größe, was beim Schreiben sehr hilfreich ist. Acer nennt dies fit tip Keyboard. Der Arbeitsspeicher ist 2 GB groß. Das wirk erst einmal klein, ist für Chrome OS jedoch vollkommen ausreichend! Ich habe bisher keine Probleme gehabt! Die Festplatte ist 16GB groß. Auch hier habe ich keine Probleme gehabt. Ich habe einen kleinen USB3.0 Stick an das Gerät angeschlossen um so günstig den Speicher um weitere 64GB zu erweitern. Im Zweifel hätte ich auch die Festplatte tauschen können. 128GB gibt es für zu 75€. Hier hätte ich aber das Gerät aufschrauben müssen. Das wollte ich nicht. Von Google habe ich 100GB Online-Speicher bekommen. Da Google Drive sehr tief in das System integriert ist, fühlt es sich an als wären die 100GB eingebaut.

Kurz: ich kann dieses System sehr empfehlen. Was hervorsticht ist das super Display. Die Tastatur ist ein Traum. Das Trackpad ist ok. Mit ok meine ich: das von meinem MacBook Pro ist deutlich besser. Für den Preis ist das Trackpad jedoch super. Man muss es in Relation sehen.

Noch einmal zurück zur Frage ob ein Chromebook einen normalen Laptop ersetzen kann?

Für meinen Fall kann ich das bestätigen. Vom surfen einmal abgesehen, was mache ich sonst so:

  • Programmieren: hier arbeite ich auf Servern. Da Chrome OS SSH und SFTP unterstützt ist hier eine ausreichende Konnektivität gegeben. Was ich persönlich super finde ist, dass SFTP Verbindungen in das Dateisystem gemountet werden. Er erscheint als wie ein normales Laufwerk. Der Datenaustausch ist damit sehr einfach.
  • Programmieren offline: sofern einmal keine Internetverbindung bestehen sollte kann ich recht einfach offline mit der App ‚<TXT>‘ arbeiten. Syntax-Highlighting funktioniert selbstredend.
  • Office: Auch hier funktioniert alles super. Online als auch Offline habe ich keine Probleme. Es lassen sich alle Office Dokumente auch offline öffnen.
  • Bildbearbeitung: Hier ist zumindest online als auch offline kein Problem. Ich konnte die Photo-App auch offline öffnen.
  • Videobearbeitung: Das habe ich an dem Gerät nicht getestet.
  • Videos schauen: Kein Problem
  • Musik streamen: Kein Problem
  • Präsentationen: Kein Problem. Dank HDMI Ausgang konnte ich das Gerät überall perfekt nutzen.

ACER Chromebook 11 CB3-131 eine Empfehlung

Aus meiner Sicht ist das ACER Chromebook 11 CB3-131 eine echte Empfehlung. Für einen Preis um 200€ bekommt man ein wirklich gutes Gerät. Hier ein Link zum Produkt: ACER Chromebook 11.

Chrome Webstore und Playstore wachsen zusammen

Aktuell bewegt sich etwas bei Google. Es tauchen immer mehr Android Apps im Chrome Store auf. Was bedeutet, dass die Zahl der verfügbaren Programme für Chromebooks stark ansteigt. Auch wird durch diese Apps die Offline-Fähigkeit deutlich gesteigert. Eine super Entwicklung. Vor diesem Hintergrund entwickeln sich Chromebooks zu einer echten Alternative zu Laptops!

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