Wie funktioniert ein Handy-Display

Touchscreen DisplaySmartphones oder Tablets haben farbenfrohe Touchscreens. Jeder Bildschirm besteht aus Tausenden Bildpunkten. Je nach Technik enthalten diese zwei oder drei sogenannte „Subpixel“ in den Grundfarben Blau, Grün und Rot. Die Oberflächen der Touchscreens bestehen aus Folie oder Glas. Nachfolgend möchten wir Ihnen kurz erklären wie ein (Handy) Display funktioniert und welche grundsätzlichen Techniken es gibt. Dabei streifen wir kurz die Themen LCD und AMOLED. Ebenso erfahren Sie, wie die Touchscreen-Technologie funktioniert.

So funktionieren die Displays

Kann man Handys mittels Fingerdruck auf die Displayoberfläche steuern, werden Tastaturen überflüssig.
Eine Technik nennt man resistiv: Zwei Folien liegen übereinander. Sie werden durch Abstandspunkte getrennt. Spannung liegt an der Unterseite der oberen Folie an. Der Kontaktschluss mittels Fingerdruck erzeugt den gewünschten Spannungsfluss.

Neuer und langlebiger ist die kapazitive Technik:
Sie funktioniert über mit Metalloxid beschichtete Glasoberflächen, die bei Berührungen unterschiedliche Ströme fließen lassen. Nach der Eingabe wird das Bild dargestellt. Man unterscheidet in LCD- und AMOLED-Technik.

So werden die Bilder dargestellt

AMOLEDs findet man bisher meist bei den Smartphones oder bei mobilen Video- und Musikabspielern, weil die Displays klein sind. Neu auf dem Markt sind aber schon AMOLED-Fernseher. Bis es Notebooks oder AMOLED-Tablets gibt, ist nur noch eine Frage der Zeit.
Die meisten Flachbildschirme sind LCD-Displays. Neben Fernsehgeräten findet man sie in Notebooks oder in PC-Monitoren. Mit LCD-Displays sind bisher die meisten Smartphones und alle Tablets ausgerüstet.

Die Darstellungstechnik: LCD versus AMOLED

Für Flüssigkeitskristallmonitore – Liquid Crystal Displays – steht das Kürzel LCD.
Jeder Bildpunkt des Monitors besteht aus nicht leuchtenden Flüssigkristallen. Mittels eines beleuchteten Hintergrunds wird weißes Licht generiert, welches die Farbfilter der Subpixel in Grün, Blau und Rot zerlegen. Aus diesen Farben setzt sich jeder Bildpunkt zusammen.
Über Dünnschichttransistoren werden die Kristalle mit Spannung versorgt. So lassen sie mal viel, mal gar kein oder mal wenig Licht durch. Kommt beispielsweise durch das grüne und das rote Subpixel gleichmäßig starkes Licht und das blaue Subpixel bleibt ausgeschaltet, werden sich die beiden Farben zum satten Gelb vermischen. LCD-Displays bieten schärfere Bilder.

Die AMOLED-Technik funktioniert auf der Basis der relativ neuen OLEDs – der Organic Light Emitting Diodes. Die OLEDs benötigen weder eine Beleuchtung ihres Hintergrunds noch einen Farbfilter. Die Subpixel leuchten hier selbst in den drei Grundfarben. Wie bei der LCD-Technik werden sie durch eine Matrix winziger Transistoren gesteuert. So entstand das Kürzel AMOLED – Aktiv-Matrix-OLED.
Die Transistoren steuern die Strommenge durch die jeweilige Diode. So werden unterschiedliche Helligkeiten und die Gesamtfarbe der Pixel generiert. AMOLEDs erzeugen stärkeren Kontrast und satte Farben.

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